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Glücklich muss man einfach sein

October 30, 2016

Foto: Ronja Wolf

 

„Sowas wie Glück kann man nicht haben,

nicht erwarten, nicht erarbeiten,

durch tausend Taten

Nein. Glücklich muss man einfach sein.“

(Fäaschtbänkler in ihrem Lied „Glück“)

 

In seinem Buch „Mach mich glücklich“ schreibt Boris Grundl über unseren Wunsch, von anderen glücklich gemacht zu werden. Wir wollen, dass das Leben, unsere Freunde und unsere Arbeit uns glücklich machen. Und ich glaube tatsächlich, dass all das unser Glück vermehren kann – wenn wir es wenigstens schon ein bisschen vorher haben.

 

Denn mal ganz ehrlich: Willst du überhaupt glücklich und zufrieden sein mit dem, was du gerade hast? Oder wollen wir nicht alle mehr, damit wir noch glücklicher sind? Hast du überhaupt schon gelernt, mit dem, was du hast, glücklich zu sein? Wenn nicht, wozu willst du mehr? Denn von mehr bekommen wir alle nicht genug.

 

Wir alle sehnen uns nach Überfluss und nach einer himmlisch heilen Welt, die es hier nicht gibt. Unsere Welt ist böse und die Menschen auf ihr sind zerbrochene Gefäße. Wir müssen das akzeptieren und trotzdem glücklich sein lernen. Wir müssen unser Leben aktiv mit Gutem füllen und das Gute bewusst genießen. Anders kann man auf dieser Welt nicht glücklich werden. Glück ist kein Zustand, sondern immer ein Moment, in dem uns bewusst wird, dass wir etwas Gutes erleben. Und erleben wir nicht immer auch Gutes?

 

Es ist der wiederkehrende Refrain des Prediger-Buches, die Quintessenz der Gedanken über das Glücklich-sein des weisesten Menschen auf Erden: „Ich habe erkannt, dass es nichts Besseres gibt, als sich zu freuen und Gutes zu genießen in seinem Leben.“ (Prediger 3,12)

 

Es liegt in unserer Verantwortung, glücklich zu sein. Niemand anders kann unser Glück produzieren als wir selbst. Denn wir müssen es wollen – das Glücklich-sein. Wir müssen es produzieren, indem wir auf das Gute schauen, Gutes selbst schaffen und das Gute bewusst genießen. Und wer das gelernt hat, der kann unter allen Umständen ein bisschen glücklich sein. Weil er das will. Glücklich-sein ist zu einem großen Teil einfach auch eine Entscheidung. Gegen das Weinen. Gegen das traurigen-Gedanken-nachhängen. Gegen das sich-isolieren. Gegen die Angst. Gegen den Neid. Gegen das Misstrauen gegenüber Gott. Sondern für das Gute. Das Richtige. Das Schöne. Das Glück.

 

„Sowas wie Glück kann man nicht haben,

nicht erwarten, nicht erarbeiten,

durch tausend Taten

Nein. Glücklich muss man einfach sein.“

 

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