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Das Wichtige ist nicht ungewiss

December 5, 2016

Foto: Ronja Wolf

 

Ich weiß nicht, was das Morgen bringt. – Ob meine größten Träume wahr werden oder meine schlimmsten Befürchtungen. Meine schlimmsten Befürchtungen sind, dass meine größten Hoffnungen nicht wahr werden. In der nächsten Stunde, morgen oder in den nächsten Jahren. Uns so lebe ich in ständiger Angst – davor, dass mein Leben nicht nach Plan A verlaufen wird und vielleicht nicht einmal annähernd nach Plan B.

 

Aber wovor habe ich Angst? Davor, dass alles schief geht? Dass das Schlimmste eintritt. Und dann?

 

Dann ist da immer noch Gott. Dann wird immer noch Er da sein und versorgen. Dann gibt es immer noch genügend Gnade für unser Kaputt. Sein Name ist doch Jahwe-Jireh: „Der HERR wird versorgen. Der Herr wird vorsehen.“ Er ist der Gott, der immer genug für uns hat. Er ist der Gott, der Hagar begleitete – als das Schlimmste eintraf (s. 1. Mose 16).

 

Und wenn das Schlimmste eintrifft: Auch dann wird er noch versorgen. Auch dann wird er nicht verlassen und mit ihm der Friede an unserer Seite sein. Auch dann noch schreibt er unsere Lebensgeschichte auf ein Happy End zu. Auch dann noch wird er uns heile und stark lieben. Auch dann wird er retten. Auch dann wird er genug sein.

 

Es ist wirklich egal, was am Ende aus unserem Leben wird, was aus diesem Tag wird, wie die nächsten Stunden verlaufen. Nur eines zählt und das ist gewiss: Dass Er dann noch da ist. Dass er dann noch liebt. Und das wissen wir: Dass uns nichts von seiner Liebe trennen kann. Und dass wir dieser Liebe einmal wirklich vertrauen.

 

Denn wo Vertrauen ist, da flieht die Angst.

 

Es gibt ein großes Geheimnis zu einem glücklichen Leben, einen einzigen Weg, wie wir in dieser unsicheren Welt Frieden finden können: Wenn wir alle großen Fragezeichen in Gottes Hand legen und sie dort lassen. Denn er wird tun, was er für am besten erachtet.

 

Können wir damit leben? Wenn wir wissen, wer er ist, können wir gut damit leben. Vielleicht geht er nicht unseren Weg, vielleicht einen ganz anderen. Aber er wird versorgen, er wird begleiten, er wird führen und er wird heilen. Egal wo, egal wie, egal wann, egal womit. Er wird am Ende alles gut machen. Deshalb ist es egal, was morgen oder nächstes Jahr passiert. Es ist wirklich egal. Einzig wichtig ist nur, ob er da ist – und das wissen wir. Und ob wir bei ihm bleiben – und das entscheiden wir. Wir kennen das Ende der Geschichte. Und wer das Ende kennt, den machen die Kapitel dazwischen nicht mehr verrückt.

 

Und darum geht es ja: Dass die großen Fragezeichen unseres Lebens uns nicht belasten, nicht vom Eigentlichen ablenken, uns keine Angst machen davor, dass es nicht gut ausgehen könnte. Wir dürfen wissen: Es wird alles gut ausgehen!

 

Das wirklich Wichtige ist nicht ungewiss.

 

„Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Es ist Jahwe, dein Gott, der mit dir geht. Er lässt dich nicht fallen und verlässt dich nicht.“ (5. Mose 31,6)

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