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Liebe dich. Denn Gott hat dich zuerst geliebt.

February 27, 2017

Foto: Ronja Wolf

 

Ich beschäftige mich viel mit dem, wie es anderen geht, was andere fühlen, was andere brauche. Das ist auch nicht falsch. Aber es fehlt etwas: Ich. Und ich bin nicht egal. Das wäre die Botschaft des Feindes. Aber ich bin unendlich wichtig! Das ist die Botschaft des Kreuzes. Unendlich kostbar. Unendlich wertvoll. Ich bin Gottes Augapfel – ich sollte behutsam und vorsichtig mit mir selbst umgehen, damit ich Gott nicht verletze. Denn es tut ihm weh, wenn ich kaputt gehe.

 

Gott will, dass wir die Welt mit seinen Augen sehen und das bezieht sich auch auf uns. Er nennt mich seinen Tempel. Er liebt mich. Ich bin sein Schatz, seine Perle. Himmel! Nie würde ich mich selbst so sehen oder nennen! Tja, dann habe ich wohl noch etwas zu lernen. Denn ich sollte es. So schön, so wertvoll, so würdig, so wichtig? Ja. Ja. Und nochmal: ja.

 

Und ich verstehe, dass Gott will, dass ich mit mir selbst umgehe, wie er mit mir umgeht: Voller Aufmerksamkeit, voller Liebe – ja, auch mit Strenge und Grenzen – aber immer voller Güte und Vergebung, voller Wertschätzung und Zuneigung.

 

Ich habe gelernt, mich selbst zu vergessen, mich zu verleugnen, andere über mich zu stellen. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn wie kann ich mich vergessen, wenn ich nie an mich gedacht habe? Wie kann ich mich verleugnen, wenn ich gar nicht weiß, was ich will und brauche? Wie kann ich anderen etwas geben, wenn ich mir nicht selbst vorher Überfluss nehme?

 

Die Wahrheit ist: Andere Menschen behandeln uns so, wie sie sehen, dass wir uns behandeln. Und: Wir behandeln andere Menschen so, wie wir uns selbst behandeln. Alles beginnt damit, wie ich mit mir selbst umgehe.

 

Selbstmitgefühl, Selbstfürsorge, Selbstliebe – das heißt es, uns mit Gottes Augen zu sehen. Wir können andere nicht lieben, wenn wir uns selbst ablehnen, übersehen, geringschätzen. Wir lieben Gott nicht, wenn wir so mit uns selbst umgehen – denn wir sind sein Kind! Wie wir mit uns selbst umgehen ist genauso wichtig vor Gott, wie wir mit seinen anderen Kindern umgehen. Wir sind sein Tempel, wir sollten gut auf uns achten, uns pflegen und schützen und schmücken, genießen und heile halten.

 

Weißt du, dass du ein Tempel bist? Wer bist du in deinen Augen? Hast du schon gelernt, dich mit Gottes Augen zu sehen? Bist du dir selbst so wichtig, wie du es für ihn bist? Bist du in deinen Augen so schützenswert und wertvoll wie in seinen Augen? Nimmst du so gut wahr, was du brauchst und was du fühlst, wie er ständig an dich denkt?

 

„Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele.“
(Psalm 139,17)

 

Geh nicht anderes mit dir um, als Gott mit dir umgeht! Pass gut auf dich auf. Sorge für dich, wie Gott für dich sorgt. Vergebe dir, wie Gott dir vergibt. Und liebe dich, wie Gott dich liebt. Denn du bist wertvoll in seinen Augen.

 

„Weil du in meinen Augen kostbar bist und wertvoll und weil ich dich liebe, opfere ich Länder an deiner Stelle und Völker für dein Leben.“
(Jesaja 43,4)

 

Liebe dich. Denn Gott hat dich zuerst geliebt.
Du bist sein Schatz. Du bist ein Schatz. Glaube ihm. Und lebe danach.

 

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