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Manifest der Demütigen

June 9, 2017

 Foto: Ronja Wolf

 

 

Wir sind die Demütigen.

 

Wir sind jene, die zu ihrer Zerbrochenheit und ihren Fehlern stehen. Wir beschönigen unsere Fehler nicht, indem wir das Falsche für richtig erklären. Wir reden unsere Schuld nicht klein, indem wir Gründe und Ausreden für unser falsches Verhalten vorbringen. Wir schieben die Schuld nicht auf andere oder die Umstände, sondern stehen zu unserer Verantwortung für unsere Entscheidungen.

 

Wir halten uns nicht für so groß, dass wir meinen uns selbst erlösen zu können. Wir sehen ein, dass wir manchmal Fehler machen, die wir nicht wiedergutmachen können. Aber wir haben Frieden im Vertrauen auf Gott, dass er uns erlöst, verändert, hilft und bei denen, die ihn lieben alle Dinge zum Guten führt.

 

Wir sind diejenigen, die sich nicht für besser halten als andere, aber auch nicht für wertlos oder nicht beachtenswert. Wir sehen den Wert eines jeden Menschen, dem Gott ihm dadurch gibt, dass er ihn geschaffen hat, seine Schuld bezahlt, ihn weiterliebt und Gnade schenkt. Genauso sehen wir auch unseren eigenen Wert.

 

Unser Vorbild ist Jesus.
Unser Motto die Verantwortung.
Unser Zeichen die Fußwaschung.
Unser Motiv die Liebe.
Unser Weg die Gnade.
Unser Werkzeug die Reue.
Unsere Hoffnung die Erlösung.

 

Wir entschuldigen uns schnell und aufrichtig. Wir versuchen unsere Fehler nach unseren Möglichkeiten wiedergutzumachen. Wir vergeben gerne anderen, weil wir wissen, wie sehr wir selbst Vergebung brauchen. Wir reden nicht unnötig oder herablassend über die Fehler anderer, denn wir wissen, wie oft auch wir Fehler machen.

 

Wir sind ehrlich vor Gott und den Menschen. Wir sehen unsere Erlösungsbedürftigkeit mehr als andere. Wir bitten darum Gott, uns zu verändern. Und so kann er uns ihm ähnlicher machen. Wir zeigen anderen nicht ihre Fehler auf, ohne uns ihnen in unserer Schwachheit gleichzustellen.

 

Wir sind die Demütigen.

 

Wir glauben an schwache Menschen und an einen großen Gott.

Wir glauben an unsere Verantwortung und an Gottes Liebe, die Sünder erlöst.

 

***

 

„Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott?“
(Micha 6,8)

 

„Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.“
(Jakobus 4,6)

 

Oh Gott, lehre uns Demut!

Amen.

 

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