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Nein.

August 13, 2017

Foto: Ronja Wolf

 

„Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“
(1.Mose 3,1)


Kennst du das – mit Gott diskutieren zu wollen?

Er sagt: „Nein.“
Zu irgendetwas, was du wirklich gerne, vielleicht sogar unbedingt willst.

Aber so ein plattes, direktes, endgültiges, unverständliches, autoritäres und enttäuschendes „nein“ wollen wir nicht einfach hinnehmen. Denn wenn Gott uns *das* nicht gibt, *dies* nicht erlaubt, dann versperrt er uns ja den Weg zu unserem Glück! Das ist doch unser Wunsch! Er wird doch nicht wirklich *nein* sagen?

… Anstatt dass wir glauben, dass wir vom Schein getäuscht werden und Gottes „Nein“ immer nur unserem Schutz dient und das Schlechte verhindern will…

Für unser träumerisches Herz ist es schwer zu glauben. Blind zu glauben. Für unseren berechnenden Kopf ist es schwer zu vertrauen. Wir wollen Beweise und Logik und unseren Willen, unsere Wünsche und Bedürfnisse möglichst *jetzt* erfüllt haben. Und so setzen wir gegen Gottes „nein.“ unser „aber!“.

„Aber…!“ und vielleicht ziehen wir wie der Teufel vor Jesus in der Wüste sogar Bibeltexte heran, um unsere Meinung vor Gott zu verteidigen. Um unseren Weg zu rechtfertigen. Um uns zu vermauern, damit Gott unsere Pläne und Wünsche nicht zerstören kann. Damit wir nicht den schmerzhaften, schweren Weg gehen müssen, der doch in Gottes Augen der bessere ist. Hat Gott nicht immer Recht? Darf Gott dir einfach so „nein“ sagen?

Und wir sagen die berühmten Worte in unserem Herzen: SOLLTE GOTT WIRKLICH GESAGT HABEN? (Dass wir unserem Bruder vergeben müssen? Dass Blicke schon Ehebruch sein können? Dass wir um seinetwillen unser Leben verlieren müssen? Dass wir unsere Feinde lieben sollen? Dass man auf falschen Wegen wirklich verloren gehen kann? Dass das hier verboten ist?) So etwas? So etwas Unschönes? So etwas Hartes? So etwas, das uns so schwer fällt? So etwas Schmerzhaftes? Das klingt doch nicht nach einem liebenden Gott! Das ist so absolut, so negativ, so drohend. Wenn Gott gut ist, dann kann er uns doch nicht *diesen* Weg versperren. Und so gehen wir unseren Weg trotzdem. Ohne Gott. Wir haben ihn mit unseren Argumenten wegdiskutiert. Lies einmal 1.Könige 20, 35-37. Diese Geschichte sollte uns zu denken geben.

Darum sage ich mir immer wieder: PASS AUF DEIN HERZ AUF! … Dass es Gottes klares, *vermeintlich* einschränkendes Wort, die klare Warnung, das klare Gebot, das so negativ klingt, nicht in Frage stellt!

Nicht immer ist der glänzende, in unseren Augen richtige und vielversprechende Weg auch Gottes Weg. NUR GOTTES WEG IST GOTTES WEG. Und wenn er „nein“ sagt, dann schließe deinen Mund und vertraue. Komme vor Gott nicht mit einem „Aber…!“

ZWEIFLE AN DEINEM HERZ UND AN DEINEM VERSTAND, DIE MEINEN, DASS EIN WEG, DEN EIN GOTT DER LIEBE VERSPERRT HAT, DOCH GUT SEIN KÖNNTE!

Zweifle, oh zweifle! Aber zweifle immer an *dir*. Niemals zweifle an Gottes Güte, an seinem Verstand, an seiner Logik, an seiner Güte. Niemals zweifle an seinem Wort, wie fremd es dir auch scheinen mag.

Dass Gott dir fremd scheint, liegt daran, dass du Sünder bist, dass du Mensch bist, und Gott ist es nicht. Darum ist es gut und darum ist es normal, dass er andere Wege geht als du sie gehen würdest. Er sieht ja viel weiter und er weiß ja viel mehr und er liebt ja das Gute und dich und alle anderen viel mehr als du es tust. Du liebst deine Wünsche mehr als das Gute, manchmal auch mehr als dich und die andern – nicht wahr?

Vertraue Gott und zweifle nicht. Diskutiere sein „nein“ nicht weg. Lass es zu, dass er Türen schließt, durch die du so gerne gehen wolltest. Sie wären nicht gut. Du brauchst keine Beweise. Und Gott braucht deine Argumente nicht. Er hat nichts vergessen, als er sich sein „nein“ überlegte und vor dir diese Tür verschloss. Es fiel ihm auch schwer. Aber jedes „nein“, das Gott sagt, sagt er aus Liebe. Vertraue ihm.

„Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“
(Jesaja 55,8-9)

 

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