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Wer anderen gibt...

October 1, 2017

 Foto: Ronja Wolf

 

"Eine segnende Seele wird reichlich gesättigt, und wer anderen zu trinken gibt, wird selbst erquickt."
(Sprüche 11,25)

Wie kann unser Bauch voll werden, wenn wir unser Brot den anderen geben?

Wie ist es möglich, dass unser Durst gelöscht wird, wenn wir dem anderen ein Glas Wasser anbieten?

Unser Hunger und unser Durst in dieser Welt ist ein Hunger und ein Durst nach Freundschaft. Nach Gemeinschaft. Nach Nähe. Nach Verständnis. Nach Hilfe. Nach Ermutigung. Und echter Wertschätzung. Wir wollen, dass man nach uns fragt, sich um uns kümmert, uns versteht und sich für uns interessiert. Wir wollen, dass man an uns denkt, uns hilft und über unsere Fehler hinwegsieht. Wir wollen nicht alleine sein. Wir wollen, dass man sich Zeit für uns nimmt, nach uns fragt, uns umarmt und nicht vergisst.

Aber von all dem gibt es viel zu wenig. Wir haben Hunger. Und Durst. Ständig. Wir haben das Gefühl von Mangel, von Leere. In dieser Welt knurren nicht nur Mägen – sondern auch Herzen.
Aber was machen wir, wenn unser Herz leer ist und knurrt? Wir müssen das, was wir brauchen, anderen geben. Ja, wirklich!
Unser Hunger wird gestillt, wenn wir anderen geben, was wir selbst gerne hätten.

Glücklich werden jene sein, die andere glücklich machen.
Satt werden die sein, die anderen zu Essen geben.

Aber wie soll das funktionieren? Es ist nicht die Rede davon, dass andere uns das zurückgeben werden, was wir ihnen schenken – das Brot und das Wasser – oder das Verständnis, das Interesse, die Hilfe, die Ermutigung. Sie nehmen das vielleicht einfach und ziehen von dannen. Und vergessen uns.
Aber das ist egal. Denn unsere Bestimmung liegt darin zu lieben. Und wann immer wir lieben, werden wir erfüllt. Wir werden voll. Satt.

Also gib heute, was du selbst gern hättest.

Dir fehlen Freunde? Sei du selbst den Einsamen ein Freund.
Da ist niemand, der dich tröstet? Suche die Traurigen und tröste sie.
Da ist niemand, der dir zuhört? Gehe hin und höre anderen zu.
Da ist niemand, der dir hilft? Gehe hin und helfe denen, die Hilfe brauchen.
Da ist niemand, der dich versteht? Geh hin und versuche die anderen zu verstehen.

Ann Voskamp schreibt:
„Was – wenn wir anstatt darauf zu warten, dass uns Gutes passiert – wir uns dafür entscheiden würden das Gute für jemand anderen zu werden, der gerade darauf wartet?“

Gib anderen, wonach du dich sehnst.
Gib denen, die nichts haben, das, was du nicht hast.
Und am Ende wirst du erfüllt zurückbleiben.
Satt.

Gib – und du bekommst.
Teile – und es wird mehr.
Leere dich – und du wirst erfüllt sein.
Tue Gutes – und dir wird es gut gehen.
Hilf anderen – und du hast dir selbst geholfen.

„Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.“
(Clemens Bretano)

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