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Islam - Freund oder Feind?

February 11, 2018

 Foto: Ronja Wolf

 

 

Ich lehne den Islam als falsche Religion ab, weil er das Evangelium in seinem tiefsten Kern ablehnt, Jesus degradiert und die biblischen Geschichten verdreht. Dennoch haben wir Christen viel mit den Muslimen gemeinsam und können von ihnen lernen – genauso wie wir auch von Buddhisten, Atheisten, Juden, säkularen Wissenschaftlern und jedem ungläubigen Menschen viel lernen können, sogar von den Schlechten. Dabei ist mir so mancher Muslim begegnet, der gottesfürchtiger war als ich und so mancher Atheist, der liebevoller war als ich.

 

Die Bibel dient uns als Maßstab von Gut und Böse, von Richtig und Falsch. Sie zeigt uns, was wir annehmen können und was wir ablehnen müssen. Dabei müssen wir vorsichtig sein, uns nicht durch Schein, gute Gefühle oder weltliche Logik und Argumente verführen zu lassen. Wir müssen im Gebet mit Gott verbunden bleiben, den Austausch mit anderen Christen suchen und unsere Bibel gut kennen.

 

Aber es wäre fatal, wenn uns der Reichtum der weltlichen Erkenntnis entginge, da alles Gute auch außerhalb des Christentums von Gott kommt. Jesus ging sogar so weit, von den bösen Taten der Menschen zu lernen und sie den Gläubigen als ein Beispiel vorzuhalten („ … Die Menschen dieser Welt sind tatsächlich klüger als die Gottesfürchtigen.“ (Lukas 16,9)). Und Paulus schrieb: „Verachtet das prophetische Reden nicht, sondern prüft alles, was gesagt wird, und behaltet das Gute.“ (1.Thessalonicher 5,21)

 

Ellen White schreibt in ihrem Buch „Erziehung“: „Der Mond und die Sterne unseres Sonnensystems erhalten ihren Schein durch Zurückwerfung des Sonnenlichtes. Ebenso spiegeln sich in den Denkern der Erde, sofern ihre Lehren richtig sind, die Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit. Jeder Gedankenschimmer, jeder Geistesblitz stammt von dem Lichte der Welt.“ (Jakobus 1,17)

 

Oder erinnern wir uns an diese Episode:

 

„Aus Nazareth!“, rief Nathanael aus. „Kann denn aus Nazareth etwas Gutes kommen?“

„Komm mit und überzeuge dich selbst“, sagte Philippus.

 

(Johannes 1,46)

 

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