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Ganz anders.

March 4, 2018

Foto: Ronja Wolf

 

Was ist ein Christ im Unterschied zu einem Nichtchristen?

Die Bibel hat drei verschiedene Bilder, die das christliche Leben beschreiben

  1. Das alte steinerne Herz und das neue fleischerne Herz

  2. Der alte und der neue Mensch

  3. Leben im Fleisch und Leben im Geist

Der Moment oder die Entscheidung, in dem ein Mensch Christ wird, nennt die Bibel Bekehrung, Buße oder Umkehr. Damit ist ein Richtungswechsel, ein Umdenken gemeint. Wir gehen jetzt einen anderen Weg – nämlich Gottes Weg, anstatt unseren eigenen oder den der Welt. Wir wollen Liebe und das Gute wählen – anstatt Selbstsucht und das Schlechte. Wir schenken Gott unser Herz und unser gesamtes Leben. Wir sterben - im Symbol der Taufe durch das Untertauchen - und stehen wieder zu einem neuen Leben auf. Christen nennen es auch eine geistliche „Wiedergeburt“, weil wir jetzt anders denken, fühlen und handeln und darum ein anderer Mensch geworden sind.

  • Das neue Herz

Die Bibel sagt, dass wir Menschen als Sünder geboren werden: Wir haben ein egoistisches, hartes Herz. Aber wenn wir Gott darum bitten, will er uns ein neues Herz geben, das für das Gute und in Liebe für die anderen Menschen schlägt.

 

„Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben. Und ich werde euch meinen Geist geben, damit ihr nach meinem Gesetz lebt und meine Gebote bewahrt und euch danach richtet.“ (Hesekiel 36,26-27)

  • Der neue Mensch

Dieselbe Botschaft steckt in dem Bild, das Paulus immer wieder verwendet: der alte und der neue Mensch. Jesus sagte: Ein Mensch, der aus dem Geist geboren ist. Und Paulus fordert uns dazu auf, den „neuen Menschen“ wie ein Kleidungsstück jeden Tag anzuziehen.

 

„Orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.“

(Römer 12,2)

 

„Deshalb sollt ihr euer altes Wesen und eure frühere Lebensweise ablegen, die durch und durch verdorben war und euch durch trügerische Leidenschaften zu Grunde richtete. Lasst euch stattdessen einen neuen Geist und ein verändertes Denken geben. Als neue Menschen, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes und zur Gerechtigkeit, Heiligkeit und Wahrheit berufen, sollt ihr auch ein neues Wesen annehmen.“

(Epheser 4,22-24)

  • Das Leben im Geist

Und genau dasselbe meint Paulus mit dem „Leben im Fleisch“ oder „Leben im Geist“. Der natürliche, unveränderte, gottlos geborene und egoistische Mensch lebt „fleischlich“ oder irdisch, weltlich. Der neue, bekehrte, von Gott veränderte und von Gott geführte Mensch lebt „geistlich“ – heilig oder himmlisch gesinnt.

„Lebt so, wie es eurem neuen Leben im Heiligen Geist entspricht. Dann werdet ihr auch nicht tun, wozu eure sündigen Neigungen euch drängen. Die alte sündige Natur liebt es, Böses zu tun - genau das Gegenteil von dem, was der Heilige Geist will. Der Geist weckt in uns Wünsche, die den Neigungen unserer sündigen Natur widersprechen. Diese beiden Kräfte liegen in ständigem Streit miteinander, sodass ihr nicht das tun könnt, was ihr wollt. (…)

Wenn ihr den Neigungen eurer sündigen Natur folgt, wird euer Leben die entsprechenden Folgen zeigen: Unzucht, unreine Gedanken, Vergnügungssucht, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zorn, selbstsüchtigen Ehrgeiz, Spaltungen, selbstgerechte Abgrenzung gegen andere Gruppen, Neid, Trunkenheit, ausschweifenden Lebenswandel und dergleichen mehr. Ich wiederhole, was ich bereits gesagt habe, dass niemand, der ein solches Leben führt, das Reich Gottes erben wird.

Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. (…) Wenn wir jetzt durch den Heiligen Geist leben, dann sollten wir auch alle Bereiche unseres Lebens von ihm bestimmen lassen.“

(Galater 5,16-25)

 

Andere Textstellen und andere Übersetzungen nennen es so:

 

Die alte Natur – die neue Natur

Das alte Ich – das neue Ich

Die selbstsüchtige Natur – die Jesus-ähnliche Natur

Die sündige Natur – der vom Geist beherrschte Mensch

Der natürliche Mensch – der geistliche Mensch

Der unter die Sünde versklavte Mensch – der zu Liebe befreite Mensch

Der Gefangene – der Freie

Der von der Sünde beherrschte Mensch – der über die Sünde siegende Mensch

Der Gottlose – der Heilige

Der verlorene Mensch – der erlöste Mensch

 

Alles meint dasselbe: das Leben ohne Gott. Oder: das Leben mit Gott.

Mit Gott zu leben heißt ganz anders zu leben als die Menschen ohne ihn.

Wie lebst du? Heute? Gestern? In der nächsten Stunde?

Mit Gott zu Leben und sich von seinem Geist führen zu lassen ist eine Entscheidung. Eine stündliche. Triff sie heute neu. Denn bei Gott heißt "ganz anders" immer "viel besser".

 

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